Cantare Repelen

Die Innovation des vokalen Musizierens aus Moers-Repelen

Chormusik ist nicht Chormusik!

Etwas verspätet hier noch die Presse-Nachlese der Musical-Collection Neujahrs-Show:

Ein Ohrwurm folgte dem anderen

Der Frauenchor „Cantare“ bot beste Unterhaltung mit einer Sammlung musikalischer Highlights und gelungener Show
MOERS. Chormusik ist nicht Chormusik! Das merkt man, wenn der Frauenchor „Cantare“ aus Repelen mit seiner „Musical Collection“ zur Show lädt. „The Show 2010“ hieß es im Kulturzentrum Rheinkamp, und das hatte wenig mit konventioneller Chormusik zu tun. Vielmehr war es ein Tanz auf dem Oldie- und Musical-Vulkan mit viel Pfeffer und musikalischen Höhepunkten. Hermann-Josef Roosen hatte seine gut 35 Damen perfekt auf dieses Event eingestellt und so konnte der Abend nur eines werden: Ein Ohrenschmaus für Musikfreunde.
Neben der Cantare hatte man junge Solistinnen und Solisten aus der „Musical Factory Brilon“ eingeladen. Bei diesen handelt es sich um begabte Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren. Sie stehen, so Roosen, „am Anfang ihrer musikalischen Karriere“.
Man überließ bei dieser Show nichts dem Zufall. Die Musik wurde von einer mächtigen Technik zugespielt und die Lichttechnik unterstrich perfekt die Szene.

Ohrwürmer und Hits aus den 60-ern

So kam man über „Adiemus“ von Jenkins schnell zu „Sixties Super Hits“ und Ohrwürmern wie „Blue Bayou“ oder „Mister Postman“. In einigen Abschnitten hatte man aber dennoch die Empfindung, die Musik übertöne den Chor und wirke etwas zu dominant.
Neben den Oldies kam aber auch die Welt des Musicals nicht zu kurz. „Aida“ von Elton John oder der von dem Briloner Talent Rebekka Siebers vorgetragene Song aus „Evita“, „Don’t cry for me Argentina“, wurden mit großem Beifall belohnt. Ein Welthit folgte dem anderen und entzückte das Publikum. „Aquarius“ und „Let the Sunshine in“ aus dem Flower-Power Musical „Hair“, der Beatles-Song „Here comes the Sun“ und viele andere machten Geschmack auf mehr.
Der krönende Abschluss war „We will rock you“ von „Queen“, ein mit Standing Ovations gefeierter Höhepunkt des Abends.
WAZ/NRZ vom 12.01.2010

Mit Cantare durch die Welt der Musicals

Von Jutta Langhoff

REPELEN. „Musical Collection“, der Name ist Programm. Trotz Schnee und Glätte zählte die gleichnamige Unterabteilung des traditionsreichen Repelener Frauenchores „Cantare“ zu ihrem Neujahrskonzert am Sonntag im Rheinkamper Kulturzentrum gut 300 Besucher. Wie schon in den letzten drei Jahren boten die 42 singenden Damen unter ihrem Chorleiter Hermannjosef Roosen wieder eine bunte Mischung aus Oldies, Evergreens, Filmmusiken und bekannten Musical-Melodien, wobei sie diesmal allerdings zusätzlich noch eine besondere musikalische Unterstützung durch elf junge Nachwuchssänger einer im Mai letzten Jahres von Hermannjosef Roosen ins Leben gerufenen Talentschmiede für angehende Musical-Darsteller namens „Musical Factory“ erhielten.
Die elf jungen Leute im Alter von zwölf bis 19 Jahren präsentierten sich wechselseitig mit dem Chor zum ersten mal als Solisten vor einem größeren Publikum, zeigten dabei aber bereits allesamt ein erstaunliches Talent, wobei einige allerdings ein wenig elektronische Verstärkung bekamen.
Die eigentlichen Hauptakteure blieben aber dennoch weiterhin die Chordamen. Mit ihrem stimmlichen Facettenreichtum und ihrer deutlichen Sangesfreude machten sie beispielsweise aus George Gershwins bluesigem Evergreen „Summertime“ ein ebenso starkes musikalisches Erlebnis wie aus den temperamentvollen Songs des Musicals „Hair“ oder den fetzigen Hits der legendären Rockband „Queen“. So schafften sie es, das mit Pause immerhin drei Stunden dauernde Konzert trotzdem sehr kurzweilig erscheinen zu lassen. Schade nur, dass die vom Band abgespielte Begleitmusik vor allem in den vorderen Sitzreihen bisweilen die schönen Stimmenarrangements etwas zu sehr übertönte.
Am Ende zeigten sich schließlich noch einmal alle Akteure des Abends gemeinsam auf der Bühne, wobei die jungen Solisten aus Brilon auch als Chormitglieder einen tollen Eindruck machten und dafür vom Publikum zurecht mit einem ganz besonderen Applaus belohnt wurden.
Rheinische Post vom 12.01.2010

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