Cantare Repelen Die Innovation des vokalen Musizierens aus Moers-Repelen

Probenwochenende 2008

Nach Neuss-Uedesheim, in eine tolle moderne Jugendherberge, die direkt in den Rheinauen am südlichen Stadtrand von Neuss gelegen ist, hat es kürzlich die 16-köpfige Truppe des „Collegium Vocale“ (Cantare Repelen) verschlagen.

Vocalcoach Herrmannjosef Roosen zeigte – wie immer – keine Gnade mit „seinen“ Frauen und trieb sie – auch wie immer – zur jeweiligen Höchstform an.

Am Samstag, dem 19. April ging es direkt nach der Ankunft in Neuss um 11 Uhr für die Sängerinnen zur Sache: Schwere Literatur aufgelegt, und weil die einzelnen Töne nur zu 99 und noch immer nicht zu 100% saßen, wurden kurzfristig dann auch härtere Bandagen aufgelegt: Vocalcoach Roosen ließ die Korken auspacken und zwischen den Zähnen der Frauen versinken…. Und nun wurden die richtigen Töne gesucht, gefunden, gehalten und gesungen – stundenlang.


Das bedeutete aber kein Problem für die Sängerinnen, denn das kennen (und wollen 😉 ) sie auch gar nicht anders. Tapfer hieß es durchhalten bis zur Pause um 16.00 Uhr. Da wurde sich gemeinsam am schön gedeckten Tisch mit Kaffee und Kuchen gestärkt, bis es dann (gnadenlos) weiter ging.

Erbarmen hatte der „Chef“ auch nach der Pause nicht mit den Frauen. Und da das „Quälen“ immer zum Erfolg führt(e), gab es dann auch härtere Bandagen, der Korken war zu klein, da mussten 4 Finger in den Mund! (Eingeweihte und SängerInnen wissen: So bekommt man die hohen Töne besser!)

„und gebe Acht, dass die Hahand nicht erschlaaaaaafft!“

Am späten Nachmittag war dann Schluss mit dem Üben. Den Feierabend hatten die Sängerinnen sich auch wirklich verdient. Daher wurde dieser freie Abend dann auch gebührend und (feucht-)fröhlich begangen und in der schönen Jugendherberge gemeinsam „gefeiert“. Nahezu das gesamte Repertoire der letzten Jahre von Cantare wurde aufgerollt und gemeinsam lautstark abgespult, woran sich auch die neuen Sängerinnen rege beteiligten. Eine sehr schöne, gemeinsame Erfahrung für alle Neuen und auch die „Alten“ Sängerinnen.

Rauch- und Frischluftpausen waren erlaubt

Nach nahezu 10 Stunden Gesang war dann auch für die Härtesten unter den Chormitgliedern Schluss und alle gingen zu Bett, in ihre jeweiligen Doppelstockbetten.

Am Sonntagmorgen, direkt nach dem Frühstück ging es dann mit dem Singen weiter. Alle waren einigermaßen ausgeruht und durch das tolle Frühstück gestärkt für weitere Chorproben. Nach 2 Stunden waren die Frauen aber dann in ihren wohlverdienten Feierabend entlassen.

Tische und Böden glänzten nach unserer Abreise auch wieder.

Das Resümee: Danke für den „Feinschliff“, es war ein schönes Wochenende und wir haben viel gelernt!

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